Ein Liebesbrief an Mutter Erde zum Muttertag

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Seit 1914 ist der Muttertag ein staatlicher Feiertag in den USA. Von dort wurde er in die ganze Welt verbreitet. Doch bereits 250 vor Christus Geburt wurden griechische und römische Göttinnen verreht und gefeiert. Im antiken Griechenland wurde die Göttin Rhea, Mutter aller Gottheiten, jeden Frühling gehuldigt. Über die Jahrzehnte hinweg, wurden dann auch die leiblichen Mütter gefeiert. Muttertag gibt uns als Grund genug unsere eigene Mutter, Großmutter und vielleicht sogar noch die Urgroßmutter, besonders zu ehren. Wir können aber auch noch einen Schritt weiter gehen und unsere Mutter Erde zu feiern. Seit abertausenden Jahren ist sie sehr geduldig mit ihren Kindern, uns Menschen. Ganz speziell in den letzten 100 Jahren. Höchste Zeit also ‚Danke‘ zu sagen. Das können wir tun, indem wir mehr auf unsere Mutter Erde achten (siehe Tipps weiter unten), oder auch in einer Form eines Rituals oder Zeremonie.

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Ritual für Mutter Erde

Ein Pachamama-Ritual (oder Mutter Erde Ritual)  ist ein heiliges Ritual, das ursprünglich aus Peru statt. Dort wird es heute noch von den Q’ero-Indiandern (Nachfahren der Inkas) erhalten und praktiziert. Dieses Ritual verdeutlich die Liebe an die unsere Mutter Erde und erinnert uns, dass wir mit allen Geschöpfen und allem auf der Erde verbunden sind.

Alles um uns herum ist mit Leben erfüllt und sollte als solches geachtet und geehrt werden. Gerät diese Verbindung außer Balance, hat dies Auswirkungen auf unser Leben und unsere Gesundheit. Dieses Ritual ist ein Weg, um das unsere Beziehung zur Natur wieder zur harmonisieren.

Kern des Rituals ist ein Despacho, ein Gebetsbündel, ein Geschenk an unsere Mutter Erde. Für deine eigene Pachamama Zeremonie, bereitest du selbst ein Despacho vor. Du kannst es mit allem füllen, dass du an die Mutter Erde geben willst. Das können niedergeschriebene Gebete, Opfergaben und auch persönliche Gegenstände sein. Die Schamanen der Anden führen dieses Ritual zu verschiedenen Anlässen durch (Geburten, Todesfälle, Feste) und es gibt unterschiedliche Ausformungen.

Die einfachste und für mich am stimmigstende Variante ist, dass das Despacho im Laufe der Zeremonie vergraben wird. Das ist die direkteste Form die Gaben an die Erde zu überreichen. Ganz nach deinen Wünschen kannst du auch ein LAgerfeuer enzünden, Gäste einladen und gemeinsam Lieder singen und ein Festmahl zu Ehren unserer Mutter Erde.

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3 einfache Tipps für Umweltschutz

1. Plastik reduzieren: Überall werden wir überschüttet von Plastik, aber wir müssen uns nicht überschütten lassen. Lass das überflüssige Plastik, indem unsere Nahrung eingepackt ist, einfach im Supermarkt zurück. Dadurch muss sich der Supermarkt damit ausseinander setzen und kann schlussendlich auch das Plastik reduzieren. Zuhause können wir ganz einfach Glas statt Plastik verwenden. Das Jausenbrot kann auch ohne Frischhaltefolie in die Jausenbox. Für viele Alltagsgegenstände gibt es mittlerweile plasik-freie Alternativen (zb. Bambus-Zahnbürsten).

2. Lokal und regional essen: Essen das nicht erst quer durch die Welt reist bevor es auf unserem Teller landet, ist nährstoffreicher und gesünder. Frisches Obst und Gemüse ist besser als Dosenfutter oder Tiefgefrorenes. Das ist keine Neuigkeit, doch jetzt können wir anfangen uns auch danach zu richten.

3. Achtsam durch Leben gehen: Achtsamkeit ist ein neues Trendwort, doch eigentlich beschreibt es eine uralte Lebensweise: Bewusstes und langsames Leben. Wer bewusst durch das tägliche Leben schreitet, kann sich Zeit nehmen für die kleinen Dinge. Wer achtsam ist, wird offen für andere und die Umwelt. Das öffent uns die Augen für die wirklich wichtigen Themen. Ein großen davon ist, dass wir unsere Mutter Erde zerstören. Achtsamkeit ist der erste Schritt, dies zu erkennen und sein eigenen Handeln dementsprechend zu ändern.

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