Vorsatz des Monats: Dezember

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Weihnachten rückt immer näher. Alles ist schön dekoriert, es riecht nach Lebkuchen und Glühwein und wir Menschen finden zur Ruhe – meistens. Auch wenn wir unseren Alltagsstress nicht niederlegen können, so spüren wir doch diese spezielle, magische Energie um Weihnachten. Woran mag das liegen?

Wohl eher nicht daran, dass ich mich so darauf freuen, den Geburtstag von Jesus zu feiern. Wohl auch nicht daran, dass ich auf viele Geschenke hoffe. Nein, es liegt am Gefühl der Geborgenheit, die ich von meinen Freunden und Familie bekomme. Es liegt an der Vorfreude auf das Festmahl, wenn wir alle zusammensitzen und feiern. Und es liegt an dieser tiefen Gewissheit, dass es jedes Jahr mit Sicherheit mindestens eine Streiterei zu Weihnachten gibt. Doch vielleicht kann sich an dieser Tradition dieses Jahr etwas ändern. Weihnachten dreht sich schon lange nicht mehr einzig und alleine um die Geburt Christi (mehr über die Wurzeln des Weihnachtsfestes kann du hier lesen). Ein bekannter Mönch des tibetanischen Buddhismus beschreibt den wahren Kern unseres modernen Weihnachtens sehr schön:

Liebe und Mitgefühl sind eine universelle Religion.

(Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, 1935-heute)

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Die Christen haben keinen Alleinanspruch auf Weihnachten, einen Brauch den sie nicht einmal begründet haben. Die Wurzeln des Weihnachtsfestes liegen in heidnischen Bräuchen zu Ehren des Sonnengottes. Die Heiden, wie sie sich selbst nie genannt haben, folgten keiner organisierten Religion und waren ohnehin kein geschlossenes Volk, sondern viele Stämme. Ihr Glaube entstand ganz natürlich aus der engen Verbundenheit zu Mutter Natur. Diese Verbundenheit ist uns allen zugänglich. Daher kann auch jeder die Liebe und das Mitgefühl, welche tief in jedem von uns verwurzelt sind, spüren.

Weihnachten ohne Religion

Das wahre Wesen einer Religion ist ein gutes Herz. Weihnachten ist die perfekte Zeit, um unser Herz aufblühen zu lassen. Bei Weihnachten geht es nicht um Beten, Kerzen anzünden und gutes Essen. Natürlich können wir all diese Bräuche in unser Weihnachtsfest einbauen. Wirklich wichtig sind aber die Menschen, die uns umgeben. Der Frieden fängt im Kleinen an. Öffne also dein Herz und zeige deinen engsten Vertrauten deine Liebe und dein Mitgefühl. Wenn du dazu im Stande bist kannst du dieses Gefühl der Verbundenheit auf einen immer größer werdenden Kreis ausweiten. Doch wir starten im Kleinen, denn dort können wir zu wahrer Veränderung beitragen. Lasst und also ein Weihnachten ohne Religion feiern.

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